Das Geburtshaus des Bauhausschülers Friedrich Vordemberge-Gildewart wurde unter Wahrung des Denkmalschutzes für die Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur saniert. Das Unter- und das Erdgeschoss wurden im ersten Bauabschnitt vollständig entkernt und es wurde u. a. eine aufwendige Stahlkonstruktion inklusive neuen Fundamenten eingebaut, um großzügige Ausstellungsflächen und Bürofläche zu schaffen. Das
historische Gebäude wurde technisch auf den neusten Stand gebracht inklusive Beleuchtung und Brandschutzvorgaben.
Nachhaltigkeit
Klimaschutz, Ökologie und Ressourcenschutz
- Soziokulturelle Qualitäten / Nutzerbeteiligung
- Integrale Planung (bereits ab Phase 0)
- Erhalt von Bestand (gebundene graue Energie)
Kreislaufgerechtes Bauen
- Eigener Schwerpunkt: Aufarbeiten und Wiedereinbau von denkmalgeschützten Elementen
Weitere Nachhaltigkeits-Schwerpunkte:
Das historische Gebäude von 1877 wurde technisch auf den neusten Stand gebracht inkl. Brandmeldeanlage, Einbruchmeldeanlage und Technik/Beleuchtung für Ausstellungen und Veranstaltungen. Die historischen, denkmalgeschützten Bauteile wir Fenster und Eingangstüren blieben erhalten und wurden technisch und energetisch aufgewertet mit neuen Dichtungen, neuen Glaselementen, Fluchttüröffnern etc. Die Heizungsanlage (ÖL) war abgängig und wurde durch eine neue Gasheizung ersetzt. Eine Wärmepumpe o.ä. war aus technischer Sicht nicht zu realisieren. Das gesamte Erdgeschoss wurden mit einer Fußbodenheizung ausgestattet, die Räume im Untergeschoss (öffentliche WCs, Technikräume und Lager) werden mit Heizkörpern versorgt. Im Erdgeschoss wurde in einem nicht-unterkellerten Bereich eine neue Sohle inkl. Dämmung eingebaut. Das Obergeschoss und das Dachgeschoss sind unverändert geblieben und bewohnt.
49074 Osnabrück
Sievert Stiftung für Wissenschaft